Aktuelles

Oktober 2017

Eins - zwei - drei im Sauseschritt

läuft die Zeit, wir laufen mit

 

 

 

Hier stimme ich dem lieben Wilhelm Busch voll zu. Vor nunmehr 140 Jahren schrieb er dieses bekannte Zitat in seinem "Julchen" nieder. Recht hatte er.  Seine Worte treffen auch heute noch voll ins Schwarze. Unser Leben ist stressiger und hektischer geworden. An manchen Tagen können wir aus dem großen Überangebot des zur Verfügung stehenden Lebens und Erlebens nicht genug in unseren Tag reinpacken. Kaum bleiben kurze Momente zum Luftholen und Verschnaufen. Die Zeit, unsere Zeit zum Leben, rast mit uns und bisweilen auch an uns vorüber. 

Wir sind gegen den "Sauseschritt" oft machtlos. Wir können die Zeit nicht anhalten. Vor wenigen Tagen hat schon der Herbst begonnen und das Jahr 2017 trudelt ganz allmählich seinem Ende entgegen. Ein Blick in unseren Kalender weist uns schwarz auf weiß darauf hin, dass wir in gut zweieinhalb Monaten schon wieder Weihnachten feiern. Auch ich bin mit zunehmendem Alter langsamer geworden und komme mit dem Sauseschritt der Zeit nicht mehr so schnell mit. Manches Mal möchte ich das auch nicht mehr. Aber eine Sache muss ich in meinem Leben unbedingt noch zu Ende bringen.

 

Meine Eltern lernten sich in den Jahren 1929 bis 1935 durch unzählige Briefe kennen und lieben.
Lediglich die Briefe meines Vaters aus diesen Jahren sind beinahe vollständig vorhanden, teils in Stenographie, in Sütterlin oder mit der Schreibmaschine geschrieben.Ich habe vor einiger Zeit damit begonnen, diese Briefe in meinen PC zu übertragen, damit deren Inhalt nicht für immer verloren ist. Eine mühselige Arbeit.
Immer wieder entdecke ich für mich Neues über meinen Vater und meine Großeltern, die ich niemals kennenlernen durfte, von der Schmuckwarenfabrik Bury & Leonhard (gegründet 1759) und von meiner

Heimatstadt Hanau.

 

Aus diesem Grund bitte ich heute meine Leser um Geduld - ganz viel Geduld.
Diese Fleißarbeit muss ich erst bewältigen!


Januar 2017

Ratzfatz hat ein neues Jahr begonnen. Und ehe wir alle unsere guten Vorsätze, die wir noch in der Silvesternacht gefasst haben, in die Tat umsetzen können, sind diese auch schon wieder in der Routine des Alltags untergegangen.
Geblieben sind lediglich unsere Träume.
Träume, die wir schon im vergangenen Jahr geträumt haben. Träume, die uns zeitweise glücklich gemacht hatten und Träume, die sich wie Dunst aufgelöst und zerstoben sind.

 

Ihnen, meine lieben Leser, wünsche ich für das begonnene Jahr 2017 viele schöne und glückliche Träume.
Sie mögen Ihr Leben bereichern und mithelfen, dieses als lebenswert zu empfinden.

Weihnachten 2016

 

Die Zeit rennt uns so schnell voraus, dass wir Mühe haben, hinterher zu kommen.

Schon wieder ist ein kostbares Jahr vergangen und Weihnachten steht vor der Tür.

Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich eine wunderschöne Adventszeit und

 

                                                                                        Frohe Weihnachten 


13. August 2016

Soweit ich zurückdenken kann, - und das sind schon einige Jährchen - hat das "Wilhelmsbader Karussell" da gestanden, wo es auch heute noch steht. 

Meine Kindheit und Jugendjahre habe ich in Hanau - "Hohe Tanne" verbracht.

Da die Siedlung "Hohe Tanne" von dem Staatspark Wilhelmsbad nicht weit entfernt liegt, machten wir Kinder uns oft auf den Weg dorthin zum Spielen, Schlittenfahren, Erforschen, Erkunden und Träumen. Gerade wir Mädchen träumten gerne von verwunschenen Mauern und Prinzen, die im Grün des Parks ihre Liebsten suchten und erhaschten.

Das Karussell stand über dieser erträumten Szenerie. Es war Bestandteil unserer Träume.

Mein Vater, geboren im Jahr 1912, muss meines Erachtens noch das sich drehende Karussell erlebt haben. Es soll nachgewiesen bis zum Jahr 1929 fahrbereit gewesen sein. 

Zurzeit entziffere ich Briefe meines Vaters aus den Jahren 1929 bis 1935. Leider konnte ich bis heute darin noch keinen Hinweis auf das Karussell finden. 

Seit dem 22. Juli diesen Jahres ist ein fahrbereites Karussell kein Traum mehr. Dieses Wunderwerk der Technik dreht sich wieder. Dem großen Engagement des Fördervereins sei Dank für seine unermüdliche Arbeit. 

Am Tag der feierlichen Eröffnung konnte ich wegen Krankheit leider nicht vor Ort sein. Einige Tage später nutzte ich die Gelegenheit. Ich saß in einer Kutsche des sich drehenden Karussells. Sie alle können sicherlich nachvollziehen, dass mir bei dieser Fahrt die Augen feucht wurden und ich in Gedanken zurückversetzt wurde in meine Kindheit und auch an meinen Vater denken musste. Wenn er das erlebt hätte!!

Mit meinen Bildern möchte ich Sie teilhaben lassen an diesem Erlebnis.

Mein Verlag "TRIGA - der Verlag" würdigt nun dieses große Ereignis der Wiedereröffnung des fahrenden Karussells mit einer Neuauflage meines Buches "Ochs am Berg - Eine Kindheit auf der "Hohen Tanne" 1940 - 1957", in dem auch mein Bezug zu Wilhelmsbad festgehalten ist, als Hardcover-Ausgabe.

Das Buch erscheint Ende August 2016.

 

Ihre 

 

Ingrid Wilke


17. März 2016

Leipziger Buchmesse: Lesung aus meinem neuesten Buch "Momente"
Leipziger Buchmesse: Lesung aus meinem neuesten Buch "Momente"

Januar 2016

 


Dezember 2015

 

Oh selige fröhliche Weihnachtszeit.

Wieder einmal ist es so weit.

Nach Rennen und Hasten soll Stille sein
und Ruhe kehr' in die Herzen ein.
 
Frieden breitet sich über das Land.
"Frohe Weihnacht!" Reicht euch die Hand.
Gläubige streben zum Gotteshaus.
Freut euch der Freude und ruhet aus.
 
Im Stalle war's, wohl in der Nacht,
als Gott uns seinen Sohn gebracht.
Glocken erklingen - du hörst es weit.
Oh selige fröhliche Weihnachtszeit.
 

Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich eine schöne, besinnliche Adventszeit und
                                                                                               
                                                                                      Frohe Weihnachten.

 

 


5. August 2015

 

Wer hat nicht schon einmal über das Leben nachgedacht?

Unser Leben mit all seinen Höhen und Tiefen, das aus einer Aneinanderreihung unzähliger Momente besteht?

Einige wenige davon habe ich aufgegriffen und in Worte gefasst.

Freuen Sie sich mit mir auf mein Buch "Momente", das in Kürze erscheinen wird.

 


Dezember 2013

 

Ja, es gibt mich noch,

wenn auch seit dem Erscheinen meines letzten Buches eine endlose Zeit verstrichen ist.

Aber ich war nicht untätig. In der Zwischenzeit habe ich alle Feldpost meines Vaters, die er

von seinen jeweiligen Einsatzorten in Norwegen und an der Ostfront während des Zweiten Weltkrieges geschrieben hat und die noch in meinem Besitz ist, in den Computer übertragen. Eine mühselige Arbeit,

da ein Großteil in „Sütterlin“ geschrieben war. Obwohl ich durch eigenes Verschulden nur noch einen

Teil dieser Kriegspost besitze, habe ich nun Material von gut eintausend Blatt.

 

 

 


Nach Beendigung dieser umfangreichen Arbeit habe ich lange nachgedacht, in welcher Form aus

dieser Unmenge von Kriegspost ein Buch entstehen könnte. Es gab wohl kaum einen Soldaten,

der während des Krieges so viele Briefe nach Hause geschickt hat. Da der Krieg für meinen Vater

als Einsatzort die Schreibstube vorgesehen hatte, nutzte er dort jede Gelegenheit, oft recht lange

und ausführliche Berichte an seine Familie zu schicken. Meines Erachtens wäre es ein Jammer, aus

diesen Erlebnisberichten nicht einen Teil der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 

Und daran habe ich in der letzten Zeit gearbeitet. Mein neues Buch "Feldpost" ist nun im Handel.